Gemeinde baut Zukunft - Renovierungsmaßnahmen

Hier informieren wir Sie über die Entwicklung in Sachen Renovierung/ Baumaßnahmen:

November 2016

Nachdem das neue Dach bei den ersten Regenfällen gehalten hatte was es verspricht stehen nun die Planungen für die Innenbesichtigungen an. Vor einigen Tagen fand dazu eine erste Besichtigung mit dem Baurefarat der Landeskirche aus Karlsruhe statt. Auf Grund des Denkmalstatus sind die Planungen aufwendiger als gedacht. Auf Grund der sich nun erneut ergebenen Vakanz und anstehender weiterer Projekte muss der 2. Bauabschnitt um ca. 1 Jahr auf 2018 verschoben werden.

Juni 2016

Am Freitag vor Pfingsten fuhr ich morgens noch an der Kirche vorbei und es zeigte sich das inzwischen gewohnte Bild der letzten Wochen: die Kirche versteckt hinter einem Gerüst und Fangnetzen (siehe nebenstehendes Bild). Und abends dann die Überraschung: völlig klar und aufgeräumt stand sie da, schon fast ein wenig nackt und zierlich wirkte sie ohne das Gerüst. Genau zwischen Ostern und Pfingsten brauchten die beauftragten Firmen, um der Kirche ein neues Hauptdach zu geben. Die Arbeiten dabei verliefen weitgehend planmäßig, für die Sanierung eines doch in die Jahre gekommenen Gebäudes schon fast richtig gut. Zwar mussten einige Balken der Unterkonstruktion erneuert und ein paar Fugen ausgefüllt werden. Aber da ist man von Altbausanierungen auch anderes gewohnt. Und, ebenfalls erfreulich, konnten die veranschlagten Kosten im Rahmen gehalten werden. Im Herbst möchte der Kirchengemeinderat dann in die Überlegungen für den zweiten Bauabschnitt (barrierefreier Zugang und Innenrenovierung) gehen, dessen Umsetzung für 2017 vorgesehen ist.

 

April 2016

Die Sanierung unserer Martin-Luther-Kirche hat begonnen

Das Gerüst hat es schon vor Ostern bereits angekündigt: die Sanierung unserer Martin-Luther-Kirche hat begonnen. Firma Schneider aus Staufen hat mit

Quelle: Lars Klauke
dem Abdecken der „alten“ Tonziegel begonnen und wird abschnittsweise Ziegel, Dachlattung und schadhafte Balkenteile entfernen und danach eine regensichere Unterspannbahn anbringen, sodass das Dach und der Innenraum unserer Kirche jederzeit geschützt bleibt. Wir können also jederzeit unsere Kirche zu Gottesdiensten und sonstigen Veranstaltungen nutzen.

Die neuen Ziegel sind vom Denkmalamt und der Stadt Staufen begutachtet worden und gleichen den „alten Ziegeln“ annähernd.

Die wunderschönen handgemachten Firstspitzen aus glasiertem Ton werden wieder von der damaligen Firma den alten Spitzen nachgebildet, sodass diese wieder neu im Orginalzustand in Erscheinung treten werden.

Die anschließenden Blechnerarbeiten werden ebenfalls von Firma Schneider ausgeführt und umfassen neue Kehl- und Gratbleche sowie die Regenfallrohre und Regenrinnen.

Zum Abschluss der Dachsanierungsarbeiten werden die Blitzableiter neu installiert werden.

Gerne informieren wir Sie im nächsten Newsletter über den weiteren Fortschritt der Arbeiten. Sie können die Bauarbeiten weiterhin durch Ihre zweckgebundenen Spenden für unsere Sanierung unterstützen.

Martin Gekeler

 

Oktober 2015

Wir putzen und raus für das Lutherjahr

Ein Bericht zur Sanierung der Martin-Luther-Kirche, Staufen

 

Wer unsere schöne Martin-Luther-Kirche in Staufen schon besucht hat, vielleicht während der vergangenen Sommerzeit zur „offenen Kirche“ oder aber zum sonntäglichen Gottesdienst, hat beim Blick an die hohe Kirchendecke zahlreiche Wasserflecken entdecken können. Dies rührt aus gebrochenen Dachziegeln und durchgerosteten Einlaufblechen auf dem Dach der Kirche.

Im Rahmen unseres Spendenaufrufs „Wir putzen uns raus für das Lutherjahr“ beginnen nun mit Ihrem gespendeten Geld und dem Zuschuss unserer Landeskirche die Bauarbeiten. Die Ausschreibung der dazu notwendigen Handwerkerarbeiten erbrachte das erfreuliche Ergebnis, dass der Kostenplan weitestgehend eingehalten werden kann und dass die zwei größten Gewerke Dacheindeckung mit glasierten denkmalgeschützten Tonschmuckziegeln an die Staufener Firma Schneider geht, ebenso konnte Fa. Schneider auch den Auftrag der Blechnerarbeiten (Dachrinnen, Einlaufbleche, Schmuckbleche) erringen. Die Sanierung erfolgt in Abschnitten ab dem witterungsabhängigen Frühjahr 2016. Zuerst wird ein Gerüst aufgebaut, um an die Dachflächen zu gelangen. Die schadhaften Ziegel werden in Abschnitten abgedeckt. Eine Schutzplane wird den abgedeckten Dachabschnitt wind- und regensicher bis zur Neueindeckung schützen. Geplant ist, dass während der Dacharbeiten unsere Gottesdienste in gewohnter Weise trotzdem stattfinden können. Das neue Dach wird aufgrund des sehr schönen und denkmalgeschützten Gebäudes wieder in glasierten, anthrazitfarbenen Tondachziegel erfolgen. Gleichzeitig werden alle Anschlussbleche und die Regenrinnen ebenfalls neu angebracht werden.

Nach erfolgreichen Dachdeckungsarbeiten wollen wir ebenfalls im Jahr 2016 an die Innenrenovierung der Kirche gehen. Es ist geplant, einen behindertengerechten Zugang zur Kirche zu bauen. Gerne können Sie sich zum Fortgang der Sanierungsarbeiten bei mir informieren, auch sind weitere Spenden willkommen.

Für Ihre bisherigen zahlreichen und großen Spenden zum gesamten Sanierungsaufwand von insgesamt 180.000 € im Namen des Kirchengemeinderates herzlichen Dank.

Martin Gekeler

 

April 2015

 
 
Bericht Gemeindebrief Mai / Juni 2015 über die Gemeindeversammlung vom 12. April 2015
 

Am 12. April nach dem Gottesdienst wurde eine Gemeindeversammlung in der Martin-Luther-Kirche abgehalten, um die Gemeindeglieder über aktuelle Entwicklungen in unserer Kirchengemeinde zu informieren.

Herr Dr. Wiese, der Vorsitzende der Gemeindeversammlung, begrüßte die zahlreich nach dem Gottesdienst noch anwesenden Gemeindeglieder und leitete zum ersten Tagesordnungspunkt über: Neuwahl des Vorsitzenden und der Stellvertretung  der Gemeindeversammlung. Herr Dr. Wiese war bereits bei der letzten Gemeindeversammlung mit dem Wunsch an die Kirchengemeinde herangetreten, aufgrund seines langjährigen Vorsitzes und seines Alters dieses Amt in jüngere Hände zu übergeben. Auch die Stellvertretung musste neu gewählt werden, da durch die Wahl von Thomas Mengel in den Kirchengemeinderat eine Funktion in der Gemeindeversammlung nicht mehr möglich ist.

Aus der Mitte der Gemeindeversammlung wurden vorgeschlagen: Matthias Vollrath als Vorsitzender und Helga Tettenborn als Stellvertretung. Beide wurden in der anschließenden  Wahl für dieses wichtige Amt bestätigt. Herr Dr. Wiese dankte den beiden und übergab dem neuen Vorstand die weitere Versammlungsleitung. Er bedankte sich für das langjährige Vertrauen in diesem Amt und betonte, dass er diese Aufgabe gerne getan habe.

Der Vorsitzende des Kirchengemeinderats, Martin Gekeler, bedankte sich bei Herrn Dr. Wiese für die kompetente, unabhängige und langjährige Arbeit in mehr als 26 Jahren.

Herr Vollrath übergab den 2. Tagesordnungspunkt, die Pfarrstellenbesetzung, an Martin Gekeler. Dieser berichtete, dass sich der KGR nochmals mit einer Interessentin für unsere Pfarrstelle zu einem Gespräch getroffen habe. Dabei wurde jedoch deutlich, dass aufgrund der äußeren beruflichen und familiären Umstände für beide Seiten eine Besetzung nicht in Frage kommt. Das heißt, dass das Besetzungsverfahren durch den Evangelischen Oberkirchenrat Karlsruhe zum 1. September weiterhin vom Kirchengemeinderat forciert wird. Der Vorsitzende betonte, dass es für den Kirchengemeinderat derzeit kein wichtigeres Thema gibt, wie eine rasche Besetzung unserer Pfarrstelle. Jede Woche findet dazu ein Telefonat mit dem Dekan und dem EOK statt, um hier Aktuelles zu erfahren und die Dringlichkeit zu unterstreichen. Der EOK hat derzeit zwei mögliche „Wechselkandidaten“ für eine Pfarrstelle angesprochen.

Zum Thema Doppelpunkt Zukunftswerkstatt berichtete Wolfgang Lederle:

„Gemeinde baut Zukunft“; dieses Motto hat uns in der Kirchengemeinde seit Mitte letzten Jahres begleitet. Gemeinsam haben wir uns auf den Weg gemacht, um miteinander Handlungsfelder neu oder wieder zu entdecken und darüber nachzudenken, wie es insgesamt langfristig weitergehen soll. Eine große Zahl von Gemeindemitgliedern hat sich in die 3 Werkstatttage und die nachfolgenden Veranstaltungen eingebracht. Ganz unterschiedliche Gemeindegruppen sind miteinander ins Gespräch gekommen.  Als Schwerpunkte des Nachdenkens, Redens und Planens haben die „Bauleute“ gemeinsam 5 Themen entwickelt:

•          Jung und Alt – gemeinsam in der Gemeinde

•          Angebote für Frauen

•          Die Grundlagen unseres Glaubens neu entdecken und stärken

•          Diakonische Gemeinde sein – mit einem Schwerpunkt im Bereich Flüchtlinge und  Asylbewerber

•          Den Glauben zu den Menschen bringen – andere Gottesdienste in den Blick nehmen

 Zu allen diesen Themen wurden konkrete Schritte und Maßnahmen vereinbart, die zum Teil bereits umgesetzt sind. Die Ergebnisse aller Termine und Gruppen wurden im Kirchengemeinderat, auch im Rahmen eines Klausurtages, intensiv bedacht und ausgewertet und im Gemeindebrief und in der Zukunftswerkstatt am 22.02.2015 vorgestellt. Bewusst haben wir hinter den Begriff Zukunftswerkstatt nun einen : [Doppelpunkt] gesetzt. Symbolisiert dieser doch am besten den Punkt, an dem wir zurzeit mit unserem Projekt stehen. Wir sind auf dem Weg, es gibt konkrete Ergebnisse, wir haben etwas zum Anfassen und Zeigen, der Bau der Gemeinde wächst. Wachstum braucht aber auch Zeit. Uns allen ist klar: Vieles wird sich auch erst dann entwickeln können, wenn unsere seit beinahe zwei Jahren unbesetzte Pfarrstelle wieder besetzt ist.

Unter Tagesordnungspunkt 4 erläuterte Martin Gekeler die anstehenden baulichen Maßnahmen der nächsten Jahre an unseren Kirchengebäuden. Das dringendste Projekt ist die Neueindeckung unseres Kirchendaches. Anhand von Bildern und mit dem Blick nach oben (an die Kirchendecke) wurde deutlich, dass es dringend notwendig ist, das Dach mit neuen Ziegeln zu versehen. Dabei sind viele Belange zu berücksichtigen, wie z.B. der Denkmalschutz und die Einholung entsprechender Genehmigungen. Danach ist voraussichtlich im nächsten Jahr an die Innenrenovierung und an den Austausch der Beleuchtung sowie die Installation einer Beamer- und Tontechnik gedacht. Ebenso ist die lang angedachte Anbringung einer Rampe am Kircheneingang vorgesehen.

Im Martin-Luther-Haus soll der Innenhof, wie durch einen ansprechenden Entwurf der Pfadfinder eingebracht, neu gestaltet werden und mit einem Sonnensegel versehen wieder für die Sommermonate nutzbar gemacht werden. Der plötzliche Ausfall der Tonanlage im großen Saal erforderte bereits jetzt vor der anstehenden Konfirmation eine Ersatzbeschaffung, anschließend soll eine bessere Beleuchtung im Großen Saal mit integrierter Bühnenbeleuchtung für mehr „Durchblick“ sorgen.

Für unsere Friedenskirche in Münstertal soll der Zugangsweg zur Kirche mit ansprechenden Pollerleuchten ausgeleuchtet werden und der Wegbelag neu gemacht werden.

Wie Martin Gekeler am Ende der vielen anstehenden Baumaßnahmen ausführte, gilt nach wie vor unser Motto „Wir wollen unsere Kraft, Geld und Liebe in Menschen statt in Steine investieren“.

Herr Klauke berichtete im Anschluss über die finanzielle Seite der Bau- und Renovierungsmaßnahmen. So sind ca. 40.000 € im Martin-Luther-Haus zu investieren, von denen gut die Hälfte aus Eigenmitteln (Rücklagen und Spenden) erbracht werden muss, der andere Teil durch Zuschüsse und Darlehen der Landeskirche gedeckt wird. Der größte Posten ist die Instandsetzung des Innenhofes sowie die Erneuerung der Ton- und Lichttechnik im Großen Saal.

Ein wesentlich höherer Beitrag muss für die Arbeiten an der Martin-Luther-Kirche aufgebracht werden. Hier gehen wir nach jetzigem Kenntnisstand von einer Investitionssumme von ca. 175.000 € aus. Auch hier beteiligt sich dankenswerterweise die Badische Landeskirche nicht unerheblich an den Kosten, allerdings sind ca. 45 % durch die Gemeinde selber aufzubringen. Bei der genannten Summe sind das 79.000 €.  Die größte Position hier wird das Dach mit über 75.000 € ausmachen.

Unter der Überschrift „Gemeinde & Geld“ erläuterte Herr Klauke dann, wie die rund 100.000 € Eigenmittel erbracht werden können. Zwar konnten in den letzten Jahren gewisse Rücklagen für anstehende Maßnahmen gebildet werden bzw. es sind bereits Gelder eingegangen, allerdings muss ein Großteil durch Spenden von Gemeindemitgliedern, der örtlichen Industrie und Gewerbetreibenden sowie durch Erlöse von verschiedenen Aktionen gedeckt werden. Unser Ziel ist dabei, mindestens 80.000 € aus Spenden zu erhalten. Hier laufen gerade die Vorbereitungen auf Hochtouren und ein Team beschäftigt sich mit der Sammlung und Umsetzung von Ideen, wie man die Spender akquirieren und für die Sache begeistern kann. Start ist im Juni 2015. Lassen Sie sich überraschen!

Im Anschluss an die Tagesordnungspunkte hatten Gemeindeglieder die Möglichkeit nachzufragen, Anregungen und Fragen zu einzelnen und weiteren Punkten vorzubringen.  

Herr Vollrath beendete die Gemeindeversammlung mit einem Abschlußgebet.